KONVENTIONELLER ESTRICH
Der Einbau eines konventionellen Estrichs gehört heute zu
den körperlich schwersten Arbeiten im Handwerk. Wir sind
mit unseren langjährigen Mitarbeitern, die an diese Arbeiten
gewöhnt sind, in der Lage dieses Gewerk für Sie perfekt
auszuführen.
Zementestrich
Der Zementestrich wird am häufigsten verwendet, da er
überall eingesetzt werden kann. Auf Grund seiner
Feuchtigkeitsunempfindlichkeit ist er sogar unter
Wasser einsetzbar. Zementestrich besteht aus Wasser,
Zement, Sand und eventuellem Zusatzmittel.
Die Vorteile des Zementestrich sind:
- Gute Festigkeit
- Unempfindlich gegen Feuchtigkeit
- Im Innen- und Außenbereich verwendbar
- Auch als Heizestrich geeignet
Der Zementestrich hat eine Trocknungszeit von ca. 6 Wochen.
(28 Tage ist die Faustregel). Die Austrocknung ist abhängig von
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Umgebungsluft sowie der Estrichdicke.
Das Aufheizen der Fußbodenheizung kann nach 21 Tagen beginnen.
Ist der Aufheizvorgang abgeschlossen, kann nach vorheriger
CM-Messung zur Überprüfung der Belegereife, der Bodenbelag
aufgebracht
werden.
Anhydrit-Estrich
Der Anhydrit-Estrich ist im Allgemeinen spannungsärmer
und sorgt
so für weniger Probleme beim Austrocknen.
(Zementestriche schüsseln
beim Trocknen, d.h. der
Estrich geht beim Austrocknen an den Ecken,
Rändern,
Fugen hoch und mit der Zeit wieder runter, dieses
Verhalten
hat ein Anhydritestrich so gut wie gar nicht).
Es können große Flächen
fugenlos verlegt werden,
d.h. der Bodenleger kann seine Fugen selber
einteilen.
Die Trocknungszeit dauert etwas länger als beim Zement-
estrich,
ca. 8 Wochen, jedoch kann bereits nach 7 Tagen
mit der Aufheizung für
Fußbodenheizung begonnen werden.
Anhydrit wird in der Natur abgebaut, wird aber auch bei
der Herstellung
von Flusssäure gewonnen.
Die Vorteile des Anhydrit-Estrich sind:
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Sehr spannungsarm
-
Große Flächen sind fugenlos verlegbar
Anhydrit-Estrich ist feuchtempfindlich und deshalb für
Außenbereiche ungeeignet.
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